Schutzkonzept gegen sexualisierte Gewalt

Hinschauen – helfen – handeln

Schutzkonzept und Handlungsleitfaden

Die Evangelisch-lutherische Emmaus-Gemeinde Osnabrück verfolgt das Ziel, allen Menschen in ihrem Umfeld einen sicheren und geschützten Raum zu bieten. Dazu gehört, dass die Freiheit, Würde und damit auch die sexuelle Selbstbestimmung jedes Menschen jederzeit geachtet und geschützt werden.

Ein Ausschuss aus Kirchenvorsteher*innen und Leitungspersonen  hat das vorliegende Schutzkonzept nach den Vorgaben der Landeskirche erarbeitet. Das Schutzkonzept wurde vom Kirchenvorstand am 17.02.2026 beschlossen.

Grund und Ziel:

  • Es finden offene und sensible Auseinandersetzungen in der Gemeinde mit dem Thema Grenzverletzung und sexualisierte Gewalt statt.
  • Risiken von Grenzverletzungen zu minimieren und die Gemeinde als sicheren, vertrauensvollen Ort für alle zu gestalten.
  • Haupt- und Ehrenamtliche zu sensibilisieren und fortzubilden
  • Klare Strukturen und Anlaufstellen für Betroffene transparent und vertrauensvoll zugleich.

Unsere Prinzipien:

  • Keine Toleranz gegenüber den Taten
  • Transparenz bei der Aufarbeitung
  • Fürsorge und Hilfe für Betroffene

Was ist sexualisierte Gewalt?

Bei sexualisierter Gewalt handelt es sich um die Ausnutzung eines Machtgefälles aufgrund von Geschlecht, Alter, körperlicher Überlegenheit, Herkunft, Hierarchie sowie sozialem Status.

Die Betroffenen sind aufgrund des bestehenden Machtgefälles oft nicht in der Lage, ohne Unterstützung von außen für ihr Recht auf seelische und körperliche Unversehrtheit und ihr Recht auf Hilfe wirksam einzutreten.